| NACHRICHTEN 30. April , 2001 | ||
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Eidos kämpft ums Überleben. Nachdem Eidos einräumen mußte das die Gewinne des letzten Jahres erheblich schlechter ausgefallen sind als in den vorhergehenden Jahren, muß sich die Company jetzt auf einen harten Überlebenskampf einstellen. Erste Konsequenz: Eidos sah sich gezwungen, den größten Teil der Anteile an der norwegischen Firma Opticom zu verkaufen, um eine wenigstens halbwegs akzeptable Bilanz vorweisen zu können. Die unsichere Zukunft ihres Flagschiffs Lara Croft hat das Image der Company bei den Fans schwer beschädigt und da sich die Veröffentlichung der vielgepriesenen Next Generation Games immer weiter hinauszögert, weil auch die Einführung von Sony's Playstation II nicht planmäßig läuft, ist für Eidos zur Zeit kaum Licht am Horizont zu sehen. Konsequenterweise verfällt der Börsenkurs der Company immer weiter und erreichte bisher ungeahnte Tiefen: Am 9.4.2001 war ein Anteil von Eidos an der Frankfurter Börse gerade mal 2.70 € wert! Während Lara Croft eine Spezialistin im Klettern ist, stellt Eidos an den Aktienmärkten Rekorde im Tieftauchen auf. Zwar ist der Kurs der Anteile bei Veröffentlichung dieser Ausgabe inzwischen wieder auf 4.60 € gestiegen, aber von dem Stand vor dem scheinbaren Ableben von Lara Croft ist er immer noch meilenweit entfernt. Trotzdem gibt die Company sich optimistisch und erwartet von der Einführung neuer Spielplattformen auf lange Sicht eine Verbesserung der Lage, da man glaubt das die erweiterten Möglichkeiten der erwarteten neuen Hardware zu einem neuen Boom in der Videogameindustrie führen wird. Könnte es sein das Eidos vielleicht die Rechnung ohne den Wirt macht, wenn man die Ursache der Misere nur im Hardwaremarkt sieht? Ein gutes Verhältnis zur Endkundschaft wirkt manchmal Wunder!
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