| NACHRICHTEN 7. Juli , 2001 | ||
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Familienbande. Zur Zeit scheint kein Tag zu vergehen, an dem Angelina Jolie nicht mindestens fünf Interviews gibt, um der staunenden Öffentlichkeit aufregende Einblicke in ihr Privatleben und die geheimnisvollen Tiefen ihres Seelenlebens zu gewähren. Außerdem wird jeden Tag eine Unzahl neuer Artikel über die Hauptdarstellerin des Tomb Raider Films im Web veröffentlicht. Einen davon haben wir zum Beispiel bei Freenet gefunden: Angelina, das Engelchen Engelchen heißt sie auf deutsch. Doch mit einem Engel hat Angelina Jolie so viel zu tun wie Michael Douglas mit dem Zölibat. Vor einem guten Jahr schockierte Angelina Jolie die Öffentlichkeit bei der Oscar-Verleihung mit der Aussage: "Ich bin so in meinen Bruder verliebt! Jamie, ohne dich habe ich nichts. Du bist der stärkste und beeindruckendste Mann, den ich je kennen gelernt habe." Und anschließend knutschten die beiden so lange und intensiv, daß das Publikum aufheulte - die Welt schrie "Inzest". Dieser Bruderkuss, die demonstrierte Zärtlichkeit zwischen Geschwistern, verfolgt sie noch heute. "Diese Geschichte hat meine Beziehung zu meinem Bruder verändert. Trotzdem bin ich überzeugt, dass kein Mensch wirklich glaubt, ich hätte mit meinem Bruder geschlafen", sagte sie jetzt der NBC. "Ich bin ziemlich sauer auf die Medien, die viel lieber irgend etwas Schockierendes und Dummes schreiben wollen und dabei ignorieren, dass es eigentlich um etwas Wundervolles geht. Sie haben nur ihre eigenen, kranken Gedanken interpretiert." Stoff jedenfalls gab sie den Medien genug: Bei ihrer ersten Hochzeit trug sie ein weißes Oberteil, auf das sie den Namen ihres Mannes mit ihrem eigenen Blut geschrieben hatte. Sie ist erklärtermaßen bisexuell, trägt mehrere Tattoos, unter anderem das japanische Zeichen für "Tod", einen Drachen, ein Kreuz, zwei indianische Symbole und das Zitat "A prayer for the wild at heart, kept in cages" von Tennesee Williams. Außerdem sammelt sie Messer. Gerne sprach sie über die Penislänge ihres Ehemannes, damals sagte sie auch: "Ich weiß, das ich für meine Arbeit Verantwortung zeigen muss. Mein Privatleben, egal wie es interpretiert wird, ist jedoch meine Sache. Ich bin nicht verantwortlich, ein Privatleben zu haben, mit dem jeder einverstanden ist." Vielleicht war diese Vorstellung denn doch zu naiv.
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